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Forschung
Forschung betreibe ich heute eher als Hobby — weil sie mich ehrlich interessiert und weil ich gern mit anderen gemeinsam denke. Zurzeit bewege ich mich in zwei Richtungen: Ich arbeite an gesundheitspolitischen Erhebungen zur zahnärztlichen Grundversorgung und an bioinformatischen Entwicklungen wie dem Venn Diagram Lab.
Meine ernsthafteren Forschungsjahre verbrachte ich am King's College London, wo ich in molekularer Zellbiologie promovierte. Meine Dissertation befasste sich mit der Regulation der Zellgröße: Mit einem systemweiten Ansatz suchte ich nach neuen Faktoren, die die Zellgröße in vitro in T-Zellen regulieren.
Begonnen hat alles an der Semmelweis-Universität, in der netzwerkbiologischen Gruppe von Professor Péter Csermely. Als international anerkannte Persönlichkeit der Netzwerkwissenschaft leitet Professor Csermely die LINK-Gruppe, die erforscht, wie Protein- und Zellnetzwerke organisiert sind. Hier habe ich gelernt, in Netzwerken zu denken — eine Denkweise, die mich seither begleitet. Von dort schloss ich mich Tamás Korcsmáros und der damals an der ELTE bestehenden NetBiol-Gruppe an, wo ich Forschung und Bioinformatik wirklich lieben lernte. Das führte zu gemeinsam verfassten Artikeln und orientierte mich in Richtung Promotion.
Signalweg-Motiv — Knoten ziehen
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